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Praxistest: Viel Sonne und Sicherheit in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Im Bild von links nach rechts: Jonas Sulzberger mit seinem Driver-Guide H. aus Sri Lanka. Die V.A.E. sind ein wichtiger Arbeitgeber für Menschen aus vor allem Asien, Afrika und Osteuropa. Viele davon sind im Tourismus beschäftigt.

„Ready when you are“ – so lautete der „Corona“-Slogan vom Fremdenverkehrsamt Dubai. Und seit dem 7. Juli sind die Vereinigten Arabischen Emirate auch wieder (teilweise) bereit, Besucher willkommen zu heissen. Eine gute Zeit, um Vorurteile über Bord zu werfen und diese Destination mit eigenen Augen zu sehen. Jonas Sulzberger, Geschäftsführer vom Reisebüro Sulzberger, hat sich sich anfanngs November während 5 Tagen ein Bild vor Ort gemacht. Die Reise mitermöglicht haben die Reisebüro Sulzberger Partner und Arabien-Spezialisten von Let’s Go Tours AG und deren örtlichen Partner in den V.A.E.

Im Vorfeld zum nächsten Praxistest haben wir vom Reisebüro Sulzberger unsere Kundschaft befragt, was für sie die wichtigsten Fragen im Zusammenhang mit einer Reise in die Vereinigten Arabischen Emiraten sind. Mittlerweile (und ohne Quarantäne nach Rückkehr in die Schweiz) wieder zu Hause angekommen gebe ich nun Antworten auf diese Fragen.

Wer sich ein Bild von der kompletten Reise machen will, hat auf dem folgenden Link Einsicht in die Fotostrecke in chronologischer Reihenfolge.

Mein persönliches Empfinden als Alleinreisender sowie einzelne Fallbeispiele gebe ich stellenweise ebenfalls nieder (in blau/kursiv).

Nun aber zu den wichtigsten (Corona)-Fragen unserer Kundschaft:

1) Was benötigen Schweizer mit Wohnsitz in der Schweiz für die Einreise nach Dubai?

1a) Pass: 6 Monate über Rückreisedatum hinaus gültig (das Visum wird nachwievor kostenlos erteilt, keine Vorregistrierung notwendig)
1b) Ein negatives COVID-19-PCR-Testzertifikat, welcher maximal 4 Tage vor dem Ankunftsdatum in Dubai ausgestellt wurde, muss vorliegen und mitgeführt werden (Kinder unter 12 Jahren und Passagiere, die eine mittlere oder schwere Behinderung haben, sind von der Testanforderung ausgenommen). Der Test muss in Englischer oder Arabischer Sprache vorliegen. Stellen Sie daher bei der Einholung sicher, dass dieser mindestens in Englischer Sprache ausgestellt wird und Sie eine ausgedruckte Version auf sich tragen.
1c) Eine gültige Versicherung zur Deckung einer möglichen COVID-19-Behandlung sollte vorhanden sein und auf die Reise mitgeführt werden. Bei Flügen mit Emirates und Etihad ist diese Deckung im Flugtarif inbegriffen, Flugreisende mit SWISS (welche Dubai ebenfalls direkt ab/bis Zürich bedient) wird empfohlen, die Police für die Auslandsreise-Krankenversicherung mitzunehmen.
1d) Herunterladen der Covid-19 DXB-App (Al Hosn) inkl. Registrierung auf Ihrem Handy.

Für unsere Kundschaft mit Wohnsitz in Deutschland sind die Anforderungen anders, so wird hier zwar (Stand 11.11.2020) kein Test vor Abreise verlangt, doch die Rückreise aus den VAE mit einer Quarantänepflicht zu Hause belegt (kann mit einem PCR-Test verkürzt werden).

2) Sind alle Emiraten geöffnet?

Dubai sowie auch die Emiraten Sharjah, Ajman, Ras Al Khaimah und Fujairah sind alle seit dem 7. Juli 2020 wieder geöffnet. Das Emirat Abu Dhabi ist derzeit nur unter Quarantäneauflagen besuchbar. Reisen zwischen den Emiraten sind möglich, auch auf individueller Basis, und es gibt keine Grenzkontrollen. Es kann unter den Emiraten zwar Corona-technische Unterschiede geben, doch sind diese für Besucher nicht von Belang. Die Maskenpflicht gilt für den öffentlichen Raum gleichermassen.

3) Wie sieht der Ablauf an den Flughäfen aus?

Es sind derzeit drei Fluggesellschaften, welche Zürich und die Vereinigten Arabischen Emirate direkt bedienen. Emirates, Etihad (Abu Dhabi) und SWISS. Aufgrund von Punkt 3 und Quarantänebestimmungen im Emirat von Abu Dhabi empfehle ich die Flugverbindung mit Emirates. Diesen Flug mit Emirates habe ich im Praxistest auch selbst unternommen, und der Ablauf sah auf dem Hinflug nun wie folgt aus:

3a) Check-In am Emirates Schalter in Zürich: Vorweisen des Pass’ und des negativen COVID-Tests. Es wird die Health Declaration Form ausgehändigt (wer das Formular jetzt schon studieren oder gar ausfüllen möchte, klickt hier). Ein Upgrade von Economy in Business kostete CHF 750.00
3b) Boarding: Hier wird die von Hand ausgefüllte Health Declaration Form wieder eingesammelt. Es wird nach Sitzreihen ausgerufen (First- und Business-Class Passagiere sowie Passagiere mit Kindern zuerst).
3c) Flug: Hier werden bei der Hinreise keine weitere Formulare ausgehändigt.
3d) De-Boarding: Es wird nicht nach Sitzreihen ausgerufen.
3e) Ankunft in Dubai und Einreise: bis und mit Passkontrolle wie vor Corona (bis natürlich auf Abstandsregel und Maskenpflicht). Temperaturmessungen werden angeblich vorgenommen, doch sind diese Wärmelampen für mich nicht sichtbar. Angekommen an der Passkontrolle wollte der Einreisebeamte auf dem Desktop meines Handys das Icon der Covid-19 DXB-App, Al Hosn, sehen (in den Warteschlangen wird auch über Bildschirme darauf hingewiesen). Unmittelbar nach Passkontrolle wird von Flughafenmitarbeitern der negative Test zum Vorzeigen verlangt (wird nicht eingenommen). Wichtig: Der Flughafen DXB hat umfassende Testmöglichkeiten vor Ort, d.h. zwischen Passkontrolle und Gepäckabgabe können Passagiere getestet werden.

Auf dem Gepäckband habe ich meinen Koffer bereits gesichtet. Zoll und Empfang durch die Agentur vor Ort bei im Voraus gebuchten Transfer lief auch hier wie vor Corona ab. Dies verlief alles reibungslos.

Seit Betreten der Innenräume des Flughafen Zürich galt ausnahmslos und bis zum Betreten meines gebuchten Hotelzimmers in Dubai eine Maskentragepflicht. Nur zum Essen und Trinken im Flugzeug durfte die Maske abgenommen werden. Auf dem Rückflug um 8.25 Uhr ab Dubai DXB war dies natürlich auch nicht anders. Der Vollständigkeit halber gebe ich auch noch den Ablauf für den Rückflug weiter, wo das Online Check-in 48 Stunden vor Abflug reibungslos übers Handy geklappt hat.

3f) Check-in: Wenn nicht ein „spezieller Fall“ vorliegt und der Online Check-in schon getätigt wurde, verweisen einen die freundlichen Flughafenmitarbeiter in DXB beim Betreten des Gebäudes auf die Check-in-Automaten, wo man nur den Pass einzuscannen braucht und dann die Boardingkarte mit dem eingecheckten Sitzplatz „herausgespuckt“ wird.
3g) Gepäckaufgabe: Das ist ein sogenannter „Self Drop off“, wo der Koffer auf dem Gepäckband platziert wird und die generierte Boardingkarte eingelesen wird. Darauf spuckt dann der baggage tag heraus, man befestigt diesen eigenhändig am Koffergriff (ohne Rumzubasteln, klebt von selbst) und gibt den Koffer per Knopfdruck in die Verteilzentrale.
3h) Ausreise, Sicherheitskontrolle: Die Ausreisekontrolle ist dann wieder Aufgabe „eines Menschen“. Pass und Boardingkarte genügt. Nicht anders als vor Corona also und die Sicherheitskontrolle verläuft auch nicht anders – nur mit mehr Abstand und mit mehr Desinfektionsmittel.
3i) Boarding: Das Boarding wurde eine halbe Stunde vor Abflug ausgerufen. Auch hier gibt es keine Corona-Sonderheiten. Nie fiel ein einziges Wort über den Corona-Test bei den Ausreise-Instanzen. Im Flugzeug wird wie gewohnt die Kontaktkarte des Schweizer BAG verteilt, welche jeder bereits kennen dürfte, welcher schon einen Flug in Corona-Zeiten (egal in welches Land) angetreten hat.

4) Wie verläuft der Flug mit Emirates?

An Bord unseres Emirates-Fluges waren die Flugbegleiter mit vollständiger, persönlicher Schutzausrüstung gekleidet. Die Kabinencrew versorgte uns zudem mit einem Hygienekit, bestehend aus Maske, Handschuhen, Desinfektionsmittel und antibakteriellen Tüchern. Passagiere sind dazu angewiesen auf dem ihnen zugewiesenen Sitzplatz auch zu bleiben und nicht etwa in eine freie 4-er Reihe nach dem Boarding zu wechseln (abgesehen davon hatten aufgrund der geringen Auslastung mindestens jeder einzelne Passagier den Sitzplatz neben ihm frei). Dies war am Augenfälligsten.

Mir persönlich erging es so, dass ich mich im sagenhaften Unterhaltungsangebot von Emirates komplett vergass und der rund 6-stündige Flug sprichwörtlich „wie im Flug“ verging. Die warme Mahlzeit war geniessbar, wenn auch nicht der Rede wert. „Gefühlt selten“ sind die Flugbegleiter mit Getränken vorbeigekommen. Ob dies mit einer Policy zur Kontaktreduzierung zu tun hat, will ich nicht in den Raum werfen (und selbst wenn, wäre das Verständnis gegeben). Nachwievor bestand aber die Möglichkeit im hintersten Bereich der B777 sich Getränke und Snacks zu besorgen. Dies dient natürlich auch als Vorwand dazu, sich wieder einmal die Beine zu vertreten. Die Crew war stets freundlich und korrekt sowie – für Emirates gewohnt – sehr international aufgestellt und somit vielsprachig ansprechbar.

5) Was sind die Einschränkungen vor Ort?

5a) Es gilt nahezu überall eine Maskenpflicht, was öffentlich ist – dazu gehören auch öffentliche Plätze oder Strassen sowie auch z.B. eine Hotel-Lobby oder in Taxis. Hotels empfehlen ihren Gästen im Aussenbereich ebenso eine zu tragen, wenn diese in Bewegung sind (nicht also auf dem Liegestuhl oder im Restaurant).
5b) In Restaurants sind bis zu 4 fremde Personen an einem Tisch zugelassen (bei Familien bis maximal 5 Personen). Solche Vorgaben gelten auch z.B. an Hotelpools oder Hotelstränden, wo einzelne Liegestuhl-Gruppen einen 2 Meter Abstand vorweisen müssen.
5c) Es gibt darüber hinaus auch weitere Maximalkapazitäten wie z.B. in Hotelliften oder in Wasserparks (sind geöffnet, derzeit doch nur zu einer Maximalkapazität von 50%).

Allgemein gilt es festzuhalten, dass auch in den Emiraten die Regelungen immer wieder ändern können. Es macht darum wenig Sinn, solche Vorgaben hier schriftlich festzuhalten. Die uns gängigen Sicherheitsvorkehrungen (Abstand halten, Hände waschen/desinfiszieren usw.) werden auf jeden Fall auch hier umgesetzt und meinem persönlichem Empfinden und Beobachten nach auch viel konsequenter. Ein Beispiel gefällig? Rund um die Fountain Show in Dubai Downtown gibt es eine Promenade, welche u.a. an der Dubai Shopping Mall (das grösste Einkaufszentrum der Welt) und den Burj Khalifa (den höchsten Turm der Welt) entlang führt. Hier gibt es menschliche Anweiser, welche die Bewegungsströme im Fluss halten, sodass sich keine stockenden Menschentrauben bilden, wenn z.B. ein Selfie unverhältnismässig viel Zeit einnimmt. „Keep moving please“, heisst es dann. An den Eingängen von Hotels sind sogar Desinfektionstunnels (Video hier) oder mindestens Wärmelampen angebracht. Desinfektionsmittelspender sind sozusagen überall zu sehen. Die Temperaturmessungen werden auch hier konsequent durchgesetzt (so wie ich es in der Türkei oder in Ägypten erlebt habe – siehe auch meine Blog-Beiträge zu diesen Praxistests).

Vor Betreten der Innenräume werden Neuankömmlinge auf die Temperatur gemessen (wie hier im Restaurant Basilico des Hotel The Cove Rotana).

Das mit den Masken? Alles Einstellungssache. Ein Hotelier aus Deutschland hat mir bei einer Besichtigung gesagt, dass die lokale Bevölkerung mit der Maske schon schläft. Was wohl verstanden als Scherz gemeint war, jedoch auch die Akzeptanz der Sicherheitsvorkehrungen hier untermauert.

Nun ist jedem selbst überlassen, ob er dies als Einschränkung ansieht. Für mich persönlich ist es ein Teil der Neuen Realität und alles schlicht und einfach Gewöhnungssache. Es ist ja auch viel einfacher, wenn das Ganze so kommentarlos vorgelebt wird wie hier von den in den Emiraten wohnhaften Personen, die momentan ihre Ferien auch mehrheitlich im eigenen Land verbringen (der Löwenanteil der Hotelauslastung geht derzeit „auf deren Kappe“).

Die Erholung kommt hier nicht zu kurz, und die Hotels wollen ihre Gäste selbstverständlich auch nicht einschüchtern. Steht eine bestimmte Tätigkeit oder Einrichtung im Vordergrund der Reise (z.B. Wellness oder Kids‘ Club geöffnet), so empfehlen wir eine vorgängige Abklärung über das Reisebüro/Reiseveranstalter, welche wiederum mit der Agentur vor Ort dem Ganzen auf den Grund gehen kann.

6) Was sind die Corona-technischen Unterschiede unter den einzelnen Emiraten?

Auf diese Frage war ich ebenso gespannt. Wie oben erwähnt ist auch in den Emiraten nicht alles zentral gesteuert, sondern sie entscheiden auch föderalistisch. Mir selbst zu Gesicht kamen keine Unterschiede, auch die Leistungsträger vor Ort wie die Sales Manager von Hotels und Agenturen wussten nichts Konkretes dazu zu berichten. Wie gesagt kann auch hier vieles ändern und die Hotels agieren in den Zielgebieten unterschiedlich. Beispiele? In Dubai war ich in einem Hotel, wo die Squash-Halle frei zugänglich und auch die Miete eines Schlägers möglich war. Im Emirat Fujairah hingegen gab es ein Hotel mit Tennisplatz, wo zwar die Benützung möglich war nicht aber der Schlägerverleih. So war z.B. auch Beachvolleyball nicht überall möglich oder in den öffentlichen WCs waren die Föhne deaktiviert (oder eben nicht).

Corona-technisch hat das aufstrebende Emirat von Ras al Khaimah einen Akzent gesetzt: Hier dürfen sich Touristen, kostenfrei und so oft sie wollen, einem Covid-Test vor Ort unterziehen.

Für Touristen ist es also nicht zu kompliziert, von einem Emirat zum anderen zu wechseln, so z.B. auf einer Rundreise. Es gibt auch keine Grenzbeamten dazwischen, von den Grenzen habe ich tatsächlich nicht das Geringste mitbekommen. Das empfand ich sehr angenehm, zumal sich ja nicht alles um das Thema Covid drehen muss, sondern das Augenmerk auf die kulturellen Unterschiede der einzelnen Emiraten gerichtet werden kann (wie z.B. Sharjah wo nachwievor ein Alkoholausschank und die Ausgabe von Shishas in den Hotels untersagt ist).

7) Was kann man denn in den Emiraten überhaupt zu Corona-Zeiten noch unternehmen?

Wassersport, Wüstenabenteuer, Shopping, Museen, geführte Touren.. die Liste hört (immer noch) nicht auf. Eigentlich war doch genau das immer das „Problem“ an dieser Destination: Mit dem Tempo von Dubai und Co. kamen Normalreisende gar nicht mehr mit, die zahlreichen Attraktionen selbst zu erleben und kannten Vieles nur vom Hörensagen. Dass aufgrund von Social Distancing z.B. Events nur in einem sehr stark ausgedünnten Ausmass durchgeführt werden können oder Clubbing gar nicht möglich ist, lässt einem Zeit für alles andere.

Wieso nicht? Pfeilbogenschiessen im Luxus-Wüstenresort des Ritz Carlton Al Wadi Resort.

8) Was passiert, wenn ich positiv getestet bin?

Tatsächlich haben die V.A.E. sogenannte Quarantänehotels eingerichtet und der Download der Al Hosn App dient natürlich dem Contact Tracing (Bluetooth eingeschaltet). Die Agentur vor Ort, mit der ich unterwegs war, berichtet keine Fälle unter den bisher willkommen geheissenen und (ehrlich gesagt verhältnismässig wenigen) Auslandtouristen. Sollte der unverhoffte Fall tatsächlich eintreten, so ist ein weiterer Test vor Ort nötig.

Meiner Meinung nach wichtig festzuhalten: Das Mitbringen eines negativen Covid-Tests von der Schweiz aus schafft hier im Vorfeld bereits Sicherheit und Beruhigung – sowohl für einen selbst wie natürlich auch für das Zielland. Niemals auszuschliessen ist aber eine Restmöglichkeit, dass Reisende bei ihrer Ankunft trotzdem nochmals einen weiteren COVID-19-PCR-Test unterziehen müssen. Es gelten die Richtlinien der Gesundheitsbehörde von Dubai.

Ist der Testbefund vor der Abreise positiv, so ist der Fall klar: Die Airline lässt einen schon gar nicht einchecken. Wir empfehlen, die Sachlage bezüglich Annullierung bei einem positiven Testergebnis mit der Annullationskostenversicherung abzuklären (wir als Reisebüro wissen welche Versicherungen diesen Fall decken).

9) Komme ich denn wieder nach Hause?

Das EDA hat im Zusammenhang mit Covid eine weltweite Reisewarnung erlassen. Diese Reisewarnung ist allerdings kein Reiseverbot. Für meinen Praxistest habe ich explizit auch die V.A.E. gewählt, weil es eine (in vielfacher Hinsicht) sichere Destination ist, welche mit ihren herausragenden Schutzmassnahmen den Umständen entsprechend Rechnung trägt. Darüber hinaus verfügen die V.A.E. mit Homecarriern wie Emirates und Etihad zwei Airlines in ihren Diensten, welche zu Corona-Zeiten eine verhältnimässig grosse Stabilität in ihrem Flugplan hatten.

10) Kann ich die Ferien in den Emiraten geniessen?

Fast alle Hotels sind geöffnet, die Restaurants ebenso und viele Attraktionen stehen für die Besucher bereit. Wenn Sie die obigen Punkte berücksichtigen und Sie sich im Gegenzug auf Sonne und angenehme Temperaturen, Meerwasser, einem persönlich zugewandten Service mit viel Wertschätzung und viel Abstand zwischen den Liegestühlen und überhaupt wieder etwas Internationalität und Kultur freuen wollen, dann ist Ihnen der Feriengenuss absolut sicher.

Definitiv genügend Abstand zwischen den Liegestühlen wie hier im Waldorf Astoria Ras al Khaimah

11) Haben die Restaurants und die Hotels geöffnet?

Restaurants und Hotels haben fast alle geöffnet. Wie erwähnt unternehmen auch die hier Wohnhaften (Einheimische sowie die zahlreichen Expats und Saisonarbeiter) gerade jetzt Reisen im eigenen Land.

Ich habe +20 Hotels in den Emiraten Dubai (City-Hotels in den Regionen Oldtown, Downtown und Strandhotels in La Mer und JB), Ajman (Golf-Hotel im Naturschutzgebiet und Strandhotels), Ras al Khaimah (Strandhotels und Wüstenresort), Sharjah (Boutique-Hotel und Glamping-Lodge) sowie Fujairah (Strandhotels mit externen Tauchschulen vor Ort) besucht und nur von sehr wenigen geschlossenen Hotels Kenntnis genommen. Einige waren auch nur aus dem Grund geschlossen, dass die Hotels die geringe Auslastung als Anlass für Renovierungs- und Sanierungsarbeiten nahmen.

Auch Glamping (wie die Kingfisher Retreat Lodge an der Ostküste des Emirats) ist möglich in den Emiraten.

Über unser Kanäle wie Instagram und Facebook geben wir Einblick in die einzelnen Hotels, die wir den entsprechenden Bedürfnissen absolut empfehlen können. Am Einfachsten suchen Sie mit dem folgenden Hashtag #sulzbergervae2020 nach den einzelnen Publikationen, die alle öffentlich einsehbar sind (auch auf meinem persönlichen Facebook-Profil).

Eine spezielle Empfehlung? Nein, da möchte ich nichts hervorheben. Viele Unterkünfte sind eine Attraktion für sich. Eine Rundreise wiederspiegelt am Besten die Diversität der Vereinigten Arabischen Emiraten (wofür es ein Reisebüro und einen Reiseveranstalter benötigt, der auf die Destination spezialisiert ist). Vergessen lassen möchte ich auch nicht das grösste Emirat und zwar Abu Dhabi, welches momentan für Besucher nur unter Quarantäneauflagen geöffnet und schon eine Destination für sich ist. Der Kombination aus City, Strand und Wüstenerlebnis steht aber schon jetzt nichts mehr im Weg.

12) Ist auch Umsteigen oder ein Stop-Over in Dubai möglich?

Dies ist absolut möglich. Für ein Umsteigen/Transit ist das Mitbringen eines negativen Corona-Tests nicht erforderlich resp. ist das Zielland bestimmend. Ein Stop-Over wird gleich wie eine Einreise behandelt.

Da die Kapazitäten und Test-Möglichkeiten in den V.A.E. herausragend sind (siehe auch Punkt 6 und im Speziellen den Verweis auf Ras al Khaimah), empfehlen wir den Stop-Over bei der Hinreise einzubauen. Angenommen Sie kombinieren den Dubai Stop-Over mit den Malediven, so benötigt es auch für die Einreise aus den V.A.E. einen negativen Testbefund – der sich aber wie gesagt während des Stop-Overs bestens einrichten lässt. Für solche Kombinationsreisen arbeiten wir als Reisebüro mit spezialisierten Reiseveranstaltern zusammen, welche mit ihren Agenturen vor Ort diese Besuche begleitet arrangieren können.

Gerne gebe ich hier noch 2 Nicht-Corona-Fragen den Raum, den sie benötigen:

13) Kann man im Meer baden?

Ja, jetzt anfangs November waren die Temperaturen ideal. Interessant zu erwähnen sind die Meeresunterschiede von West- und Ostküste. Die Ostküste mit dem Emirat Fujairah, welche man in einem entfernten Kontext auch dem Indischen Ozean zuordnen kann, ist „wilder“ und eignet sich vor allem zum Tauchen und Schnorcheln.

14) Isst man gut?

Diese Frage höre ich immer am liebsten 🙂 Die Food-Options sind in Dubai und in den weiteren Emiraten so zahlreich, dass ich gleich mehrfach an einem Tag gegessen habe. Hervorheben auf meiner Reise möchte ich das Katsuya in der Dubai Shopping Mall (Japanisch mit Sicht auf die Fountain Show) sowie das Basilico (italienisches Restaurant im The Cove Rotana in Ras al Khaimah). Unter dem Hashtag #sulzbergertravelling4food gibt es auf dem Instagram-Kanal wieder Ideen und Inspiration..


Buchungsinformationen:

Pauschalreisen wie Badeferien sowie Individualreisen (geführt oder Self-Drives) und Einzelleistungen sind alle über unser Reisebüro, das Reisebüro Sulzberger, buchbar. Anfragen gerne an internet@sulzberger.com oder auf Beratungstermin (Termine auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich): https://www.sulzberger.com/page/sulzberger/Beratung/

Wir vom Reisebüro Sulzberger haben seit „Corona“ diverse Reisen (wir nennen sie mittlerweile „Praxistests“) unternommen so z.B. in die Türkei, nach Kroatien, auf Mallorca, Portugal, Griechenland oder Ägypten und können berichten, wie sich das Reisen mit der „Neuen Realität“ anfühlt.

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